Wie ein Land orange wurde

März 15, 2009

Den Grundstein für die späteren Erfolge der „Blauen“ 

die schließlich zu „Orangen“ mutierten, diesen Grundstein haben die „Roten“ in Kaernten selbst gelegt. Das geschah am Ende der Ära Wagner, den Genossen im Süden Österreichs waren die Sorgen der „Kleinen Leute“ nicht mehr wichtig, sie hatten sich totregiert. Eine Präpotenz sondergleichen hatte die roten erfasst, sie wähnten sich unbesiegbar. Ratschläge von Mitgliedern aus der Basis waren nicht erwünscht, wurden auch nicht angenommen. Haider erkannte seine Chance, agierte von Anfang an Bürger- und Volksnah, griff die Genossen, die sich nur noch mit sich selbst beschäftigtenfrontal an und eilte schließlich von Erfolg zu Erfolg. Die Genossen staunten, “ darf der das“ fanden keine Antworten auf   die Blauen Attacken und übten sich bis heute in Selbstzerfleischung. Heute, im Jahre 2009, ist der Einfluß der Genossen in der einstigen roten Hochburg nahe bei Null, zu Konsequenzen sind die Anführer der geschlagenen Roten kaum noch fähig, die Herrschaft der Orangen scheint für Jahre gesichert.


Der 12. Februar

Februar 14, 2009

Eigentlich ist es ein Datum, ein Tag wie jeder andere auch, oder doch nicht. Am 12. Februar 1934 erhoben sich Teile der österreichischen Arbeiterschaft gegen das sich schleichend etablierte Regime des Ständestaats unter dessen Kanzler Engelbert Dollfuss. Im Jahr davor, 1933, hatte dessen Partei nach einer angeblichen Selbstausschaltung des Parlaments in einem stillen Staatsstreich dieses unter Anwendung von Notstandsverordnungen endgültig aufgelöst und in der Folge sukszesive demokratische Parteien vor allem die der Linken, verboten. Der Aufstand der Sozialdemokraten, getragen von Schutzbund und teilen der Gewerkschaften wurde mit Hilfe der Heimwehren, des Bundsheeres und der Polizei blutig niedergeschlagen, einige der Anführer standesrechtlich hingerichtet. Dollfuß, wegen seiner geringen Körpergröße auch Millimetternich genannt, hatte dadurch das Land weiter gespalten und so manchen der in die Illegalität gedrängten Arbeiter in die Hände der Nazis getrieben. Mit Schuld an der aufgeheizten politischen Lage in Österreich hatte zweifellos auch die mehr als triste Wirtschaftslage des Landes, die Arbeitslosigkeit war seit der Weltwirtschaftskrise extrem hoch und seither, auch wegen dem Nichthandeln der Christlichsozialen Regierungen, kaum zurück gegangen. Oberstes Ziel der Klerikofaschisten war ein stabilisierter Haushalt, Investitionen des Staates erfolgten nur sehr sporadisch, deren Wirkung auf die Beschäftigungslage blieb daher sehr bescheiden.

Eines sollten wir jedenfalls aus diesen Jahren der Konfrontation gelernt haben, oberstes Ziel einer Staatsführung kann und darf nicht ein unter allen Umständen ausgeglichener Staatshaushalt, oberstes Ziel muss es sein, durch gezielte Investitionen der öffentlichen Hand möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten und vor Arbeitslosigkeit und Not zu bewahren.


Wahlprogramme der Beliebigkeit

Januar 18, 2009

hallo,

bei uns wird demnächst gewählt, der Landtag, die Gemeinderäte, wer die Plakatslogans vergleicht, der ist erstaunt, über die Einfallslosigkeit, über die Anmassungen bezüglich Kompetenz und Zuständigkeit. Da wird von einer Vizebürgermeisterin die Bürgermeister-in werden will, mehr Sicherheit gefordert, mehr und sichere Arbeitsplätze fordern quasi alle, konkrete Massnahmen werden nicht vorgeschlagen. In einer Landeshauptstadt wie Klagenfurt, wie mache ich den öffentlichen Verkehr umweltfreundlicher, ein Vorschlag. Warum nicht wieder eine Straßenbahn neuer Art.

Ideen sind gefragt und nicht ein fragwürdiges chemisches Pulver zur Staubvermeidung, wie schon praktiziert.


Prosit 2009 vom Glantaler

Januar 1, 2009

Hallo, ich bin neu hier und werde euch in Hinkunft mit meinen hoffentlich interessanten Beiträgen beglücken.

Vorerst und heute am Neujahrstag bin ich aber hauptsächlich nur müde,

also bis dann


Hello world!

Januar 1, 2009

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